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23.08.2013

Wie ich aufs Dach kam

Die Ausstellung »Depression und Kapital« in Berlin-Mitte

Von Gisela Sonnenburg
Vor vier Jahren kursierte eine grausige Nachricht durch die bunten Blätter: »Menschen für ihr Fett ermordet?« Es ging dabei nicht um Pfusch beim Fettabsaugen in Schönheitskliniken. Eine Gangsterbande sollte in Peru Dutzende Menschen ermordet haben, um deren Fett an europäische Kosmetikfirmen – zur Herstellung von Salben etc. – zu verkaufen. Für jedes Liter Menschenfett, abgeliefert in Plastiktüten und Getränkeflaschen, sollten sie umgerechnet 10000 Euro ...

Artikel-Länge: 3120 Zeichen

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