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21.08.2013

Keine Macht dem Volk

Geschichte. Am 21. August 1983 wurde der philippinische Oppositionspolitiker Benigno Aquino erschossen. Proteste leiteten das Ende der Diktatur von Ferdinand E. Marcos ein, die Herrschaft aber blieb in den Händen nur weniger Familien

Von Rainer Werning
Benigno Aquino junior, im Volksmund kurz »Ninoy« genannt, galt als politischer Shooting Star und größter Rivale von Präsident Ferdinand E. Marcos, bis dieser im September 1972 das Kriegsrecht über die Philippinen verhängte. Damit wurden auch Aquinos präsidiale Ambitionen durchkreuzt. Acht Jahre lang verbrachte er – unter privilegierten Bedingungen – im Gefängnis, bis Marcos ihn wegen einer Bypaßoperation in die USA ausreisen ließ. Nach dreijährigem selbs...

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