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08.08.2013

Kraftbrot aus Germanien

Eine Bremer Ausstellung räumt mit allerhand Unsinn auf, den die »Archäologie unterm Hakenkreuz« mit Langzeitwirkung verbreitet hat

Von Wolfgang Müller
Die Archäologie galt lange Zeit in Deutschland als »Spatenwissenschaft«, als Nische für interessierte Amateure und Außenseiter. Erst nach 1933 vervielfachte sich die Anzahl der Lehrstühle. Speziell Wissenschaftler, die sich mit germanischer Altertumskunde beschäftigten, konnten auf großzügige Förderung des NS-Staates hoffen. Nahezu ausnahmslos stellten sich die Archäologen in den Dienst des Faschismus. Ihren Nachkriegskarrieren hat das kaum geschadet (vergl. den Auf...

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