Zum Inhalt der Seite
31.07.2013

Deutsche Nachbaridylle

Als das NSU-Versteck brannte, befand sich eine 89 Jahre alte Frau im Haus. Beate Zschäpe könnte damit auch einen Mordversuch begangen haben

Von Sebastian Carlens, München
Die Siedlung in der Zwickauer Frühlingsstraße ist eine ruhige, normale Wohngegend. Die Nachbarn grüßen sich und helfen einander. Die Terroristen des »Nationalsozialistischen Untergrundes« (NSU) haben sich für ihr letztes Versteck, das sie im Jahr 2007 bezogen, eine intakte, unauffällige Nachbarschaft ausgesucht. Über vier Jahre später, am 4. November 2011, explodierte die Idylle. Beate Zschäpe soll, so die Anklage vor dem Münchner Oberlandesgericht (OLG), die konsp...

Artikel-Länge: 4069 Zeichen

Damit unabhängiger Journalismus weiter möglich bleibt: Unterstützen Sie die junge Welt mit einem Abonnement und erhalten Sie Zugang zu allen Analysen, Reportagen und Kommentaren.

Dein Abo zählt!

Bitte einloggen

Gedruckt

Printabo

Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

56,90 Euro/Monat Soli: 72,90, ermäßigt: 38,90

Online

Onlineabo

24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

30,90 Euro/Monat Soli: 42,90, ermäßigt: 19,90

Verschenken

Geschenkabo

Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

56,90 Euro/Monat Soli: 72,90, ermäßigt: 38,90