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27.07.2013

Nachfolger behauptet sich

Analyse. Eine Schonfrist hatte Venezuelas Präsident Nicolás Maduro nicht. Die rechte Opposition erkennt seine Regierung bis heute nicht an

Von André Scheer
Seit 100 Tagen ist Nicolás Maduro offiziell der gewählte Präsident der Bolivarischen Republik Venezuela. Zwar hatte er das höchste Staatsamt nach dem Tod von Hugo Chávez am 5. März bereits geschäftsführend übernommen, doch erst am 19. April legte er vor der Nationalversammlung den Amtseid ab – fünf Tage nach seinem überraschend knappen Sieg bei der Präsidentschaftswahl. Mit 50,6 Prozent der Stimmen hatte er sich gegen den Oppositionskandidaten Henrique Caprile...

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