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22.07.2013

Gauck: Krieg für Frieden

Rekrutengelöbnis in Berlin: Bundespräsident sieht Kriege als »Lehre« aus deutscher Geschichte. Antimilitaristen richten »Blutbad« an

Von Frank Brendle
In seiner Ansprache beim Bundeswehrgelöbnis am Sonnabend ließ Bundespräsident Joachim Gauck durchblicken, daß er den Afghanistan-Krieg für verloren hält. Die Anwendung militärischer Gewalt durch die Bundeswehr verteidigte Gauck gleichwohl als moralisches Gebot. 500 Soldatinnen und Soldaten aus mehreren Einheiten waren vor das Reichstagsgebäude kommandiert worden, um dort ihr Gelöbnis abzulegen. Die Zeremonie findet im jährlichen Wechsel am Sitz des Verteidigungsmin...

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