20.07.2013
Erpresser auf Wirtschaftssafari
EU will mit Handelsabkommen Zugang zu Rohstoffen und Absatzmärkten im südlichen Afrika sichern
Von Christian Selz
Ohne wesentliche Ergebnisse ist am Donnerstag der EU-Südafrika-Gipfel in Pretoria zu Ende gegangen. Die Verhandlungen über das von der EU angestrebte Wirtschaftspartnerschaftsabkommen (EPA) mit den Ländern des südlichen Afrikas wurden vertagt – sehr zum Ärger der Europäer, deren Handelskommissar Karel de Gucht sich schon am Mittwoch mächtig aufgeblasen hatte. Vor einer Reihe eifrig zustimmender europäischer Unternehmer im Rahmen des Südafrika-EU-Geschäftsforum...
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