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10.07.2013

Unruhe an Krisenfront

Trotz mangelnden »Reformbestrebungen« geben Euro-Finanzminister weitere Kredite für Athen frei. Frankreich will auch griechische Banken über Euro-Rettungsschirm sanieren

Am Dienstag wollten die EU-Finanzminister ein bißchen feiern. Das kleine Lettland tritt ab 1. Januar der Euro-Zone bei, und den Ressortchefs oblag es, das rechtlich zu besiegeln. Der baltische Staat mit nur rund zwei Millionen Einwohnern ist das 18. Land der Währungsgemeinschaft – und es wird Mitglied einer finanzpolitischen Schicksalsgemeinschaft in erheblicher Schieflage. Das machte aktuell der gerade beigelegte Zank um weitere Finanzspritzen an Griechenland...

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