04.07.2013
In die Kiste
Leander Sukov schreibt über große Gefühle und Politik im richtigen Leben
Von Peter Steiniger
Marie, die Heldin von Leander Sukovs Berlin-Roman »Warten auf Ahab« ist »keine von den anderen«, den Gleichgültigen, Abgestumpften. Sie ist eine Unangepaßte. Aus einem seit der Wende immer mehr heruntergewirtschafteten Dorf in Mecklenburg ist sie zum Studium in die Hauptstadt gekommen. In der ruhelosen Metropole, die ihr wie ein ungeheurer Wal erscheint, sucht Marie nun Anschluß – an die linke Szene, aber auch in Liebesdingen. Zurück bleibt das Elternhaus: die...
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