26.06.2013
Panik in Weltkasino
Mächtige Notenbanken wie die US-Fed und Chinas Volksbank wollen exzessive Gelddruckerei beenden. Es ist jedoch fraglich, ob sie das überhaupt noch können
Von Tomasz Konicz
Seit rund einer Woche herrscht Panik im spätkapitalistischen Weltkasino. Ein Doppelschlag, ausgeführt von den Zentralbanken Chinas und der USA (Chinesische Volksbank und Fed), hatte das Weltfinanzsystem in schwerste Turbulenzen gestürzt. Am vergangenen Mittwoch deutete Fed-Chef Ben Bernanke an, die Geldpolitik allmählich moderater gestalten und die exzessiven Anleihenkäufe (»quantitative Erleichterung«) bis Mitte 2014 beenden zu wollen. Damit pumpte und pumpt die Fe...
Artikel-Länge: 6529 Zeichen


