24.06.2013
Was von Freisler übrig blieb (Martenstein bei Holtzbrinck)
Von Wiglaf Droste
Zu den Lesern, die Harald Martenstein um sich schart, zähle ich nicht mehr, seitdem seine als Satiren oder Polemiken gemeinten Texte in plumpe Denunziationen übergingen. Warum jemanden wahrnehmen, der Kollegen öffentlich vorwirft, daß sie »lange Wimpern« haben oder daß sie ihn »nicht grüßen«? Mir war nicht bewußt, daß kurze Wimpern oder der Gesslerhut in Deutschland Standard sind, aber wenn einer als Angestellter der Firma Holtzbrinck sein Leben fristet und für den ...
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