04.06.2013
Schmerzensgeld für Strahlenmüll
Vereine und Verbände aus Salzgitter erhalten Ausgleichszahlungen für atomares Endlager. Kritiker tröstet das nicht über die Angst vor einem erhöhten Krebsrisiko hinweg
Von Reimar Paul
In Salzgitter wird zur Zeit das ehemalige Eisenerzbergwerk Schacht Konrad zum bundesweiten Endlager für schwach- und mittelradioaktive Abfälle ausgebaut. Die Genehmigung gilt für bis zu 303000 Kubikmeter Atommüll, frühestens 2019 soll das Lager in Betrieb gehen. Die ersten zwei Millionen Euro aus dem kürzlich aufgelegten »Konrad-Fonds« sind vergeben. 23 von 35 eingereichten Förderanträgen seien bewilligt worden, teilte die Stadt Salzgitter mit. Empfänger sind Verbän...
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