17.05.2013
Frauen als Spielzeug
Japanischer Politiker nennt Versklavung Zehntausender zur Prostitution im Zweiten Weltkrieg »notwendig«. Überlebende protestieren in Seoul. Regierungen Chinas und Nordkoreas empört
Immer wieder sorgt der Umgang japanischer Politiker mit der Kriegsvergangenheit des Landes für scharfe Kritik und Spannungen mit früheren Opferstaaten. Jetzt kippt ein japanischer Bürgermeister Öl ins Feuer: Die Versklavung von Frauen in der Kaiserarmee sei »notwendig« gewesen, sagte am Montag der nationalistische Bürgermeister der Millionenstadt Osaka, Toru Hashimoto. Die in Japan euphemistisch »Trostfrauen« genannten Zwangsprostituierten aus Korea, China und ander...
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