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07.05.2013

Imaginierte Linie

Rezension. Der Eintrag »Linie Luxemburg–Gramsci« im Historisch-Kritischen Wörterbuch des Marxismus legt keine wesentlichen theoretischen Gemeinsamkeiten beider Revolutionäre offen

Von Hannes A. Fellner und Stefan Klingersberger
Seit den frühen achtziger Jahren wird von um den Argument-Verlag gruppierten Vertretern eines sogenannten pluralen Marxismus die »Linie Luxemburg–Gramsci« (LLG) als Fundament zur Erneuerung des Marxismus und Alternative zum als autoritär und dogmatisch verstandenen Marxismus-Leninismus propagiert. Nun ist mit Band 8/I des Historisch-Kritischen Wörterbuchs des Marxismus (HKWM) der von Frigga Haug verfaßte Eintrag »Linie Luxemburg–Gramsci« erschienen. Die...

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