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04.05.2013

Schmutzkampagne

Lafontaine und der Euro

Von Andreas Wehr
Die Bourgeoisie hat ein feines Gefühl dafür, wer ihre Kreise stören könnte. Kaum hatte Oskar Lafontaine einen Text zur Zukunft des Euro auf seine Website gesetzt, begann eine üble mediale Schmutzkampagne gegen ihn. So war es auch 1990 gewesen, als britische Zeitungen ihn »zum gefährlichsten Mann Europas« erklärten, weil er die Kontrolle der Finanzmärkte gefordert hatte. Jetzt titelte Zeit-Online »Lafontaine auf rechten Abwegen« und »Lafontaine unterstützt (…...

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