29.04.2013
Späte Ermittlungen
In Argentinien untersucht die Justiz Verbrechen der spanischen Franco-Diktatur. Exministern droht Verhaftung. Konsulat in Madrid sorgt für Verzögerung
Von Carmela Negrete und André Scheer
Weil die Justiz ihres Landes bis heute die Verbrechen des Franco-Regimes nicht verfolgen will, setzen Angehörige der Opfer des spanischen Faschismus ihre Hoffnungen nun in die Gerichte Argentiniens. Seit drei Jahren ermittelt Richterin María Servini de Cubría in Buenos Aires gegen mehrere hochrangige Funktionäre des Regimes, so Francos letzten Arbeitsminister Fernando Suárez. Ausgelöst wurde das Verfahren durch eine Klage mehrerer Opferverbände, die unter anderem vo...
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