20.04.2013
Schön, klassisch, fremd
Bildende Kunst. An Frankfurts Museumsufer treffen antike und moderne Kunst aufeinander
Von Gerhard Wagner
Frankfurt am Main, die Metropole des grenzenlosen Kommerzes, der Massenmedien und der Werbung. Viele ihrer alten Bürgerhäuser und Gründerzeitvillen sind von himmelsstürmenden, einander spiegelnden Büro-, Bank- und Messepalästen wie umstellt. Selbst die mächtige Paulskirche aus den Jahren 1789–1792 mit ihrem roten Sandstein, 1848/49 Tagungsstätte der ersten deutschen Nationalversammlung, erscheint hinter ihnen geradezu versteckt. »Dem Wahren Schoenen Guten« pra...
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