18.11.2000
Sicherungsarbeiten im Endlager
Morsleben: Einsturzgefahr ist schon seit Jahrzehnten bekannt. Grundwasser gefährdet
Von Reimar Paul
Im einsturzgefährdeten Atommüllendlager Morsleben beginnt in diesen Tagen die Sicherung der betroffenen Stollen. Zwei Kammern im Südfeld des Endlagers, in denen insgesamt rund 15000 Kubikmeter Abfälle eingelagert sind, werden verfüllt, teilte das Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS) mit. Insgesamt müssen Hohlräume mit einem Volumen von 20 000 Kubikmetern zugeschüttet werden, um ein Einbrechen der Salzdecken zu verhindern. BfS-Präsident Wolfram König (Grüne) hat auße...
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