06.04.2013
Slowenien ist anders
Ljubljana gilt als nächster Euro-Rettungskandidat. Vermutlich zu Unrecht. Ökonomische Eckdaten geben das nicht her, Regierung setzt auf Selbsthilfe
Von Rainer Rupp
Hat die Euro-Zone bald den nächsten Krisenherd? Suggeriert wird dies der Öffentlichkeit jedenfalls. »Jetzt brennt Slowenien«, titelte diese Woche eine große Nachrichtenagentur über die kleine ehemalige Teilrepublik Jugoslawiens (zwei Millionen Einwohner). Die ist seit 2004 Mitglied der EU und wurde 2007 in den Währungsverbund aufgenommen. Nun heißt es, die drei größten Banken des Landes seien von faulen Krediten schwer belastet. Insgesamt sieben Milliarden Euro hatt...
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