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23.03.2013

Umweg für Dresdner Akten

Eine Verzweiflungstat des Thüringer Innenministers ermöglicht dem NSU-Ausschuß die Beschäftigung mit dem sächsischen Geheimdienst

Von Sebastian Carlens
Der Bundestagsausschuß zum »Nationalsozialistischen Untergrund« (NSU) befaßte sich, wie bereits in der vorangegangenen Woche, am Donnerstag erneut mit dem sächsischen Verfassungsschutz. In dessen Zuständigkeitsbereich konnten die mutmaßlichen NSU-Terroristen ein sicheres Refugium finden: Mehr als zehn Jahre lebten sie im Freistaat, ohne enttarnt zu werden. Während dieser Zeit begingen sie mutmaßlich zehn Morde und verübten Anschläge, bei denen 22 Menschen schwer ver...

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