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20.03.2013

Verfall der Zivilisation

Seit dem Überfall der USA am 20. März 2003 fanden etwa 1,5 Millionen Iraker einen gewaltsamen Tod. Durch konstruierte religiöse Auseinandersetzungen und die ­kriegsverpesteten Landschaften ist der Alltag ein Überlebenskampf geworden

Von Karin Leukefeld
Ich habe immer davon geträumt, ein Arzt zu werden oder ein Architekt, aber die Umstände haben dazu geführt, daß nichts daraus wurde«, erzählt Wissam Jamal Jabbar Mitte März einem Journalisten in Bagdad. »Heute arbeite ich, um meine Familie und meine Eltern zu unterstützen, das ist aus mir geworden«. Wissam ist 23 Jahre alt und hat ein kleines Café im Zentrum von Bagdad. Hier trinken die Männer Tee, Kaffee, Saft, rauchen eine Zigarette nach der anderen, sehen Fernseh...

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