19.03.2013
Ohne Henkel im Geheimschutzraum
V-Leute im rechten Sumpf: Mehr Transparenz im Berliner Innenausschuß gefährdet angeblich NSU-Prozeß
Von Claudia Wangerin
Das Fernbleiben von Berlins Innensenator Frank Henkel (CDU) hat am Montag im Innenausschuß des Abgeordnetenhauses für Unmut gesorgt. Auf Antrag von Grünen und Linken ging es erneut um einen Hinweis auf das mutmaßliche Kerntrio der rechten Terrorgruppe »Nationalsozialistischer Untergrund« (NSU), den der V-Mann des Landeskriminalamtes (LKA) Thomas Starke im Jahr 2002 geliefert hatte, der aber von den Behörden ignoriert worden war. Zudem hatten die Grünen-Abgeordneten ...
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