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09.03.2013

Gebunden und blind

Kein Auftrumpfen, aber doch zu statisch: Wagners »Götterdämmerung« an der Berliner Staatsoper

Von Andreas Hahn
Ein leichtes Tändeln. Die fahrlässig verpaßte Versuchung, den verhängnisvollen Kram einfach hinzuschmeißen, nur für einen flüchtigen Kuß oder sowas, bevor dann doch das dicke Ende von so ziemlich allem kommt, was bis dahin da war – so beginnt der dritte Akt der »Götterdämmerung«. Für mich immer einer der schönsten Szenen in den gut fünf Stunden dieser Oper: Siegfried erholt sich von den Hofintrigen der Gibichungen auf der Jagd und trifft dabei die Rheintöchter...

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