07.03.2013
Eine Emanzipationsgeschichte
Heute stellt Anja Röhl in Berlin ihr Buch »Die Frau meines Vaters« in Berlin vor. Es handelt von ihrer Kindheit und von Ulrike Meinhof
Von Michael Zander
Zu Beginn der 1960er Jahre ist der Faschismus in Westdeutschland noch allgegenwärtig. Viele Nazis setzen ihre Karrieren in staatlichen Institutionen fort. Elemente ihrer Ideologie bestimmen die Alltagsmentalität, die vor allem Anpassung und Gehorsam fordert. Wie sehr man dieser erdrückenden Atmosphäre ausgesetzt ist, hängt nicht zuletzt davon ab, in welchen Verhältnissen man aufwächst. Die jW-Autorin Anja Röhl, Jahrgang 1955, hat einen autobiografischen Text vorgele...
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