28.02.2013
Verlage im Hintertreffen
Überraschende Neufassung des Leistungsschutzrechts tangiert nicht länger die Interessen des Internetriesen Google. Zeitungsverleger gucken in die Röhre
Von Ralf Wurzbacher
Die Bundesregierung hat ihre Ursprungsvorlage für das umstrittene Leistungsschutzrecht (LSR), das eine entgeltfreie Fremdverwertung von Verlagsinhalten im Internet verhindern soll, kurz vor der Verabschiedung im Bundestag an entscheidender Stelle entschärft. Nach der am Mittwoch im Rechtsausschuß des Parlaments beschlossenen Neufassung sollen nun »einzelne Wörter oder kleinste Textausschnitte« nicht mehr von der Regelung betroffen sein. Der abgeänderte Entwurf soll ...
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