21.02.2013
Von wegen Mindestlohn
Union und FDP tun so, als wollten sie gegen Ausbeutung vorgehen. Aber sie plädieren lediglich für verschiedene Entgeltuntergrenzen. Gewerkschaften unzufrieden
Von Ralf Wurzbacher
Union und FDP simulieren Handlungswillen in Sachen Mindestlohn. Nach der CDU haben nun auch die Freidemokraten Signale von Kompromißbereitschaft in der Frage, ob und wie man Menschen vor Ausbeutung schützen soll, ausgesandt. »Drei Euro Stundenlohn hat mit Leistungsgerechtigkeit nichts mehr zu tun«, hatte sich am Dienstag Außenminister Guido Westerwelle (FDP) via Bild zu Wort gemeldet. Im selben Blatt äußerte der Vizefraktionschef der Liberalen im Bundestag, Martin L...
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