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04.02.2013

Höher, schneller, dünner

Über Doping wird im Ballett nicht gesprochen. Beim wichtigsten Nachwuchswettbewerb in Lausanne triumphierten am Wochenende die Strahlemänner und Tanzmaschinen

Von Gisela Sonnenburg
Tänzer brauchen gute Mägen. Ohne Pharmazie läuft im Ballettbetrieb fast nichts mehr. Das beginnt mit Appetitzüglern, umfaßt Aufputschmittel, Schmerztabletten, Entzündungshemmer – und reicht bis zu Anabolika, die männlichen Sexualhormonen ähnlich sind, für den Muskelaufbau. Weil Ballett Kunst ist, gibt es keine Kontrolle – nur Selbstkontrollen. Die Veranstalter des »Prix de Lausanne«, Heiligtum der Fleischbeschau von Ballettnachwuchs, warnen auf ihrer Hom...

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