07.01.2013
Mehr Geld, weniger Jobs
Drei ASEAN-Staaten erhöhen Mindestlohn. In Thailand gelten nun eine Million Arbeitsplätze als gefährdet. Regionale Unterschiede bleiben
Von Thomas Berger, Bangkok
Das neue Jahr hat für viele Arbeiter in Südostasien mit spürbaren Einkommensverbesserungen begonnen. Gleich in drei ASEAN-Mitgliedstaaten (Association of Southeast Asian Nations) traten zum 1. Januar neue amtliche Mindestlöhne in Kraft. So müssen Firmen in Malaysia umgerechnet mindestens 9,80 US-Dollar (7,50 Euro) pro Tag zahlen. Die erstmals festgelegte Mindestvergütung beläuft sich auf 900 Ringgit monatlich auf der Malayischen Halbinsel, 800 Ringgit sind es in den...
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