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28.12.2012

Märchenhaft frisch

Zum Beispiel Rotkäppchen: ARD liefert neue Grimm-Verfilmungen mit starken Heldinnen. Ein Frankfurter Blatt läßt junge Autorinnen feministische Debatten reflektieren

Von Jana Frielinghaus
Feminismus war während der Feiertage in den Medien durchaus en vogue – mehr oder weniger direkt. Da ist zum Beispiel das Rotkäppchen in einer dieses Jahr vom Hessischen Rundfunk produzierten Neuinterpretation des Grimmschen Märchens. Selbstbewußt, gewitzt, ein bißchen zu sorglos vielleicht – und bravourös verkörpert von der zehnjährigen Amona Aßmann. Ihre Großmutter (Marie Gruber), die allein im Wald lebt, ist keineswegs eine gebrechliche Greisin, sonder...

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