Zum Inhalt der Seite
30.11.2012

Flecktarn-Spione in Nöten

Der »Militärische Abschirmdienst« hat über die spätere Neonazi-Terrorzelle viel gewußt – und mit dem Wissen nichts gemacht. Er könnte, als einzige Behörde, aufgelöst werden

Von Sebastian Carlens
Karl-Heinz Brüsselbach, von 2010 bis zum Sommer diesen Jahres Chef des Militärischen Abschirmdienstes (MAD), steht vor den Trümmern seines Lebenswerkes. In seiner Amtszeit flog der »Nationalsozialistische Untergrund« (NSU) auf; eines seiner Mitglieder, Uwe Mundlos, hatte sein Schießhandwerk bei der Bundeswehr gelernt. Die Militärspionage, eines der kleineren Ämter im Reigen Dutzender deutscher Landes- und Bundesbehörden, die sich nachrichtendienstlich betätigen, kön...

Artikel-Länge: 3242 Zeichen

Lesen Sie 10 Wochen lang alle Inhalte der Tageszeitung junge Welt für nur 10 Euro. Das Aktionsabo endet automatisch nach Ablauf und muss nicht gekündigt werden.

Dein Abo zählt!

Weitere Optionen unter: www.jungewelt.de/abo.

Bitte einloggen

Gedruckt

Printabo

Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

56,90 Euro/Monat Soli: 72,90, ermäßigt: 38,90

Online

Onlineabo

24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

30,90 Euro/Monat Soli: 42,90, ermäßigt: 19,90

Verschenken

Geschenkabo

Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

56,90 Euro/Monat Soli: 72,90, ermäßigt: 38,90