17.09.2012
Trübe Aussichten an der Ostsee
P+S Werften verlieren Großauftrag und Chef. Möglicher arabischer Investor an Fachwissen der Rüstungssparte interessiert
Von Mirko Knoche
Dunkle Wolken am Horizont. Es sieht nicht gut aus für die 1 750 Werftarbeiter in Stralsund und Wolgast. Die mecklenburg-vorpommerschen P+S Werften, wo sie beschäftigt sind, hatten Ende August Insolvenz beantragt. Am Freitag morgen wurden die Schiffbauer der Stralsunder Volkswerft wieder nach Hause geschickt, weil ein Baustopp verhängt worden war. Denn am Donnerstag abend hatte die dänische Reederei DFDS die Aufträge für zwei Fährschiffe storniert. In Wolgast hingege...
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