12.09.2012
Unbequemes Gedenken
Vielerorts wollen antifaschistische Organisationen an die Opfer rechter Pogrome und Gewaltattacken erinnern. Die Stadtoberen sind davon nicht immer begeistert
Von Markus Bernhardt
Nachdem Ende August mehrere tausend Neonazigegner zum 20. Jahrestag der migrantenfeindlichen Pogrome eines rechten Mobs in Rostock-Lichtenhagen auf die Straße gingen, sind in den kommenden Wochen in weiteren bundesdeutschen Städten Gedenkveranstaltungen und Demonstrationen geplant.
So wollen Antifaschisten am 22. September in Hoyerswerda demonstrieren, um sich für ein Denkmal und die Entschädigung der Betroffenen des Pogroms von 1991 stark zu machen. Unter dem Appl...
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