11.08.2012
Rom am Potomac River
Der US-Präsident gilt als mächtigster Mann des Systems. Doch das ist eine Illusion
Von Mumia Abu-Jamal
Schritt für Schritt bewegt sich die Nation auf die bevorstehenden US-Präsidentschaftswahlen zu. Erfüllt eher von Furcht denn Hoffnung sammeln sich die Unterstützer um ihre jeweiligen Kandidaten in einem Wahlkampf, in dem es mehr um die Person als das Programm geht. Im November stimmen die Wähler dann nicht nur anhand des von milliardenschweren Werbekampagnen geprägten illusionären Abbilds des künftigen Präsidenten ab, sondern krönen auch einen befristet herrschenden...
Artikel-Länge: 3911 Zeichen


