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Türkei: Explosion legt Ölpipelines lahm

Ankara. Bei einer Explosion im Südosten der Türkei ist eine Ölpipeline beschädigt worden, die Öl aus dem Nordirak in die türkische Küstenstadt Ceyhan befördert. Eine parallel verlaufende zweite Leitung sei zwar nicht in Mitleidenschaft gezogen worden, doch sei der Betrieb vorübergehend eingestellt worden, sagte ein Mitarbeiter des Energiekonzerns Botas am Montag. Die Reparaturarbeiten sollen demnach gut eine Woche dauern, die zweite Leitung sollte im Laufe des Tages wieder in Betrieb genommen werden. Die beiden Pipelines befördern zusammen jährlich rund 25 Millionen Tonnen Öl. Die türkischen Behörden vermuteten hinter der Explosion einen Sabotageakt. Der staatliche Fernsehsender TRT und eine prokurdische Nachrichtenagentur berichteten, kurdische Rebellen seien für den Anschlag verantwortlich. (dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 07.08.2012, Seite 1, Ausland

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