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04.07.2012

Renten vorenthalten

Opfer des Faschismus werden vertröstet. Ehemalige Ghetto-Arbeiter zahlen die Rechnung für ­deutsches Behördenversagen. Für viele Betroffene kommt Entscheidung zu spät

Von Frank Brendle
BU:; Transport von Zwangsarbeitern im Warschauer Ghetto Vor zehn Jahren hat der Bundestag beschlossen, daß Opfer des Faschismus, die in einem Ghetto gearbeitet haben, Anspruch auf eine Rente haben. Die Umsetzung des Regelwerks mit dem sperrigen Namen »Gesetz zur Zahlbarmachung von Renten aus Beschäftigung in einem Ghetto« (ZRBG) war jedoch von Pleiten und Fehlern begleitet. Tausende Betroffene sind verstorben, ehe ihre Ansprüche geprüft wurden, und über 20000 Übe...

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