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30.05.2012

Chinesische Eurokrise

Pekinger Führung will Rückgang der Exporte durch Stützung von Investitionen und Binnennachfrage kompensieren. Erfolg dieser Strategie zweifelhaft

Von Tomasz Konicz
Chinas Kommunisten scheinen die besseren Kapitalisten zu sein. Während die Bundesregierung mit ihrem Spardiktat die Euro-Zone in die Rezession treibt, kündigte Peking unlängst umfassende Konjunkturprogramme zur Stützung der schwächelnden chinesischen Wirtschaft an. Die Regierung habe sich auf »präventive politische Maßnahmen« geeinigt, um der anhaltenden wirtschaftlichen Abkühlung zu begegnen, hieß es dieser Tage in den Medien. Im Gespräch sind abermals Investitione...

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