10.05.2012
Prekär in Phnom Penh
Vertreibung und Bauboom: Kambodschas Regierung will Konzessionen von Immobilienentwicklern prüfen. Ermittlerteam untersucht Tod von Umweltaktivisten
Von Thomas Berger
Es sieht aus wie eine jähe Wendung: Jahrelang hatte Kambodschas Regierung unter Premier Hun Sen zumindest stillschweigend zugesehen, wie Bürger für kommerzielle Projekte von ihrem Grund und Boden vertrieben wurden. Allein in der Hauptstadt Phnom Penh und im unmittelbaren Umfeld der Metropole am Zusammenfluß von Tonle Sap und Mekong gibt es zahlreiche derartige Fälle. Jetzt hat der Ministerrat in einer Sitzung Ende April beschlossen, vorerst keine neuen Landkonzessio...
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