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24.04.2012

Neruda unerwünscht

Chemnitzer Grundschule soll umbenannt werden. Kinder hätten keinen Bezug zu dem antifaschistischen Dichter. Stadtrat entscheidet am Mittwoch

Von Susan Bonath
Offenbar will die Stadt im Süden Sachsens, die zu DDR-Zeiten den Namen Karl-Marx-Stadt trug, auch die letzten Überbleibsel aus jenen Jahren verbannen. Ein weiterer »Störenfried« in Chemnitz ist zur Zeit der chilenische Dichter, Antifaschist und Literaturnobelpreisträger Pablo Neruda (1904–1973). Die Grundschule im Stadtteil Kaßberg trägt seinen Namen. Nach dem Willen der Schulleiterin Martina Schwermer soll sie bald schlicht »Grundschule Kaßberg« heißen. Am Mi...

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