20.04.2012
Hamburg prüft 8,50
Bis Ende 2012 will die SPD in der Hansestadt eine Lohnuntergrenze bei öffentlichen Aufträgen einführen
Von Mirko Knoche
Der kleine Bruder hat die Nase vorn. Während in Bremen seit letzter Woche ein Mindestlohngesetz gilt, läßt sich Hamburg damit noch ein dreiviertel Jahr Zeit. Bis Ende 2012 soll der SPD-Senat an der Elbe einen Gesetzentwurf erarbeiten, nach dem die Stadt selbst, Zuwendungsempfänger wie z. B. geförderte Vereine und Institutionen, öffentliche Unternehmen und private Auftragnehmer ihren Angestellten mindestens 8,50 Euro pro Stunde zahlen müssen. Das beschloß die Hamburg...
Artikel-Länge: 3647 Zeichen


