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11.02.2012

»Es gibt keine Gleichheit vor dem Gesetz«

Der türkische Premier, das deutsche Völkerstrafgesetzbuch und die ­»schützende Hand« für NATO-Partner. Ein Gespräch mit Heinz-Jürgen Schneider

Interview: Claudia Wangerin
Rechtsanwalt Heinz-Jürgen Schneider stellte mit seiner Kollegin Britta Eder eine inzwischen zurückgewiesen Strafanzeige gegen türkische Politiker und Militärs wegen Kriegsverbrechen. Sie werfen der Bundesanwaltschaft vor, das deutsche Völkerstrafgesetzbuch zum »Gesinnungsinstrument« zu degradieren, weil sie es ablehnt, gegen den türkischen Premier Recep Tayyip Erdogan sowie andere türkische Politiker und Militärs wegen Kriegsverbrechen zu ermitteln. Das Gesetzeswerk...

Artikel-Länge: 4652 Zeichen

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