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10.02.2012

Ein Plädoyer für die Solidarität

Literaturagentin, Jüdin, Kommunistin: Die Memoiren von Ruth Liepman sind neu aufgelegt worden

Von Doris Hermanns
Mit 83 Jahren entschloß sich die Grande Dame des Literaturbetriebs, Ruth Liepman (1909–2001), ihre Lebensgeschichte aufzuschreiben. Aus zahlreichen Gesprächen mit Helge Machow ist ein beeindruckendes Buch entstanden, das jetzt als Neuauflage ihrer ursprünglich 1993 erschienenen Erinnerungen erschienen ist. Ruth Lilienstein wuchs als Tochter einer jüdischen Arztfamilie in Hamburg auf. Mit 19 schloß sie sich der Kommunistischen Partei an und begann Jura zu stud...

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