25.01.2012
Eine Teilhabe
Bilder statt Dialoge: »Amer« ist später Luxus-Horror-Trash
Von Ronald Kohl
Was nützt einem die schönste Villa, wenn man keine Freunde hat? Die neunjährige Ana (Cassandra Foret) bewohnt mit ihren Eltern ein riesiges Haus an der Riviera. Es gibt kein Personal und keinen Besuch. Gesprochen wird in dem mondänen Gemäuer höchst selten, und mit Ana praktisch nie; sie stört nicht, sie wird ignoriert. Lebensmut schöpft das Kind aus seiner furchtlosen Neugierde. Nachts schleicht es im Nachthemdchen über einen ewig langen Flur, denn hinter der schwer...
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