19.01.2012
Hunger in Nordmexiko
Rarámuri-Indígenas von Chihuahua beklagen Tote
Von Andreas Knobloch, Mexiko-Stadt
Mindestens sechs Angehörige der indigenen Rarámuri-Ethnie sind in den vergangenen Tagen Angaben der Bauernorganisation El Barzón zufolge in der Sierra Tarahumara im nordmexikanischen Bundesstaat Chihuahua an Hunger und Kälte gestorben. Die Regierung des Bundesstaates bestätigte eine entsprechende Meldung.
Anderthalb Jahre Trockenheit und die niedrigen Temperaturen des Winters haben einen »humanitären Notstand« bei den Rarámuri ausgelöst. Neben den Todesfällen werde...
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