18.11.2011
Kaurismäki versus Kreuzkölln-Flocken
Von Wiglaf Droste
Mit einem Film von Aki Kaurismäki im Rücken sieht man anders auf die Welt. Das scheinbar Diffuse wird scharf und klar und greifbar, und das vordergründig Reale wird unwichtig und verschwindet im Nebel. Die Poesie des Lebens tritt hervor, während die schäbige Illusion dessen, was man als »Realität« angeboten bekommt, einen Tritt kriegt.
»Le Havre« von Kaurismäki sah ich zuerst im deutsch untertitelten französischen Original im Kreuzberger fsk-Kino, dann noch einmal ...
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