03.11.2011
Der Passagier und die sanften Maschinen
Jürgen Schneider probt in seinem Romandebüt »RMX« das Cut-Up-Verfahren durch
Von Robert Mießner
Erscheint ein formal und inhaltlich eigenwilliges Buch, eines also, das mehr Zeit beansprucht als eine Bahnfahrt, dann heißt es gerne: eine Veröffentlichung, auf die man sich einlassen muß. Der Satz ist so wahr, wie er Allgemeinplatz ist: Einlassen muß man sich auch auf Bastei-Lübbe-Hefte.
Aber angenehmer in der Hand liegt »RMX«, das Romandebüt des junge-Welt- und Ost:Blog-Autors Jürgen Schneider. Ist auch besser designt und typographisch schöner; und es ist weder ...
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