02.11.2011
Jubel der Woche: de Bruyn, Bereska, »Olga Benario«
Von Jegor Jublimov
Schlichtweg einen »Lebens-, Frauen-, Ehe-, Moral-, Bibliothekars-, Sitten-, Gegenwarts-, Gesellschafts- und Berlin-Bericht« nannte Günter de Bruyn seinen Roman »Buridans Esel« von 1968. Es war eine sarkastische Bestandsaufnahme verspießerter Auffassungen unter »gefestigten Mitgliedern der sozialistischen Gesellschaft« und hatte in der DDR-Kulturbürokratie nicht nur Freunde. So brauchte es ein Dutzend Jahre, bis der Stoff mit dem Titel »Glück im Hinterhaus« unter der...
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