08.10.2011
Greenpeace will Akten einsehen
Umweltorganisation fürchtet, daß Strahlenwerte in Gorleben runtergerechnet wurden
Von Reimar Paul
Die Umweltschutzorganisation Greenpeace will die Akten zu den jüngsten Strahlenmessungen am Atommüllzwischenlager Gorleben einsehen. Es bestehe der Verdacht, daß die Werte »schöngerechnet« worden seien, um an dem geplanten Castortransport festzuhalten, sagte Greenpeace-Atomexperte Tobias Riedl am Freitag.
Die entsprechenden Anträge auf Akteneinsicht nach dem Umweltinformationsgesetz (UIG) seien bereits im niedersächsischen Umweltministerium eingetroffen, sagte Ried...
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