07.10.2011
Auf Kosten der Frauen
Katastrophale Arbeitsbedingungen in der Bekleidungsindustrie sind längst kein Geheimnis mehr. Fragwürdige Positivbewertung für Kik und Co. durch Stiftung Warentest
Von Esther Maerten
Internationale Modefirmen, darunter viele deutsche, vergeben die Aufträge für ihre Kollektionen an Zulieferbetriebe in sogenannten Billiglohnländern in Mittelamerika, Südosteuropa und vor allem Südostasien. Diese Betriebe lagern oft Arbeitsschritte in weitere Nähfabriken aus. So entsteht eine lange, schwer nachzuverfolgende Lieferkette, in der Arbeitsrechte mit Füßen getreten und Hungerlöhne gezahlt werden. Vom Verkaufspreis eines T-Shirts in hiesigen Läden sind ge...
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