Zum Inhalt der Seite

FDP-Politiker beschimpft Wähler

Wiesbaden/Frankfurt/M. Die Grünen haben dem Frankfurter FDP-Chef Dirk Pfeil Wählerbeschimpfung vorgeworfen, weil er die schlechten Wahlergebnisse der Liberalen mit mangelnder Bildung der Wähler erklärt hat. Die hessische FDP habe offensichtlich »einen neuen Tiefpunkt der politischen Kultur erreicht«, erklärte der Geschäftsführer der Landes-Grünen, Kai Klose, am Dienstag in Wiesbaden. Pfeil hatte das 1,8-Prozent-Ergebnis der Berliner FDP im Interview mit der Frankfurter Neuen Presse damit erklärt, daß die Masse der Wähler zu ungebildet sei, um die Botschaft der FDP zu verstehen. (AFP/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 28.09.2011, Seite 5, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!