13.09.2011
Neues vom »Grunddualismus«
Ein schöner leichter Mahler und eine unerträglich überzuckerte Anne-Sophie Mutter beim Musikfest Berlin
Von Rainer Balcerowiak
Etwas bemüht wirken die Versuche der Programmacher, dem Musikfest Berlin, das seit dem 2.September läuft, einen roten Faden zu verpassen. Die Rede ist vom »Grunddualismus« der Musikauffassungen: »Klavier hier, Stimme da, Hand/Gegenkörper oder Mund/Atem, Schlag oder Laut, Punkt oder Linie, Perkussion hier, Blas- und Streichinstrumente da«. Und als Dreh- und Angelpunkt soll es diesmal Franz Liszt sein, dessen 200. Geburtstag in diesem Jahr zelebriert wird.
Zum Glück ...
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